Ich habe ein Produkt das wahrscheinlich einen Markt hat, aber spätestens beim Gedanken an Fremdfinanzierung den Status als Liebhaberei ablegen würde und müsste (was bei Eigenkapital nicht so der Fall wäre in meinem Gehirn, was schon seltsam und fatal genug ist), ich aber aus irgendwelchen idealistischen Gründen nicht voll vorantreibe. Ich muss da oft an “There will be blood” denken, an die Figur des Predigers, aber dieses abschreckende Sinnbild hält meist nicht lang. Oder an Jonathan Meese der gesagt hat Geld sei “…nicht schlimm”. Und dann der Gedanke an die unweigerlich begangenen zukünftigen Fehlern. Alles Scheiß. Ist das Produkt zu random um ikeagleich das Blatt Papier mindestens von zwei Seiten zu beschreiben? Um ehrlich zu sein in diesen Zeiten des Leidens wie ein Hund, wäre das Produkt wahrscheinlich schon zu einer Marke zu einem Unternehmen geworden, und damit ein Exit ohne Phantasie möglich. Aber was gut ist, wenn ich diese Schmach vergäße, müsste ich nicht den Konjunktiv benutzen.

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