Ich richte eine Schleuse von meinen Traumwelten zur Außenwelt ein, damit ich Schecks annehmen kann, weil es sich dann Kunst und nicht Verrücktsein nennt, (und ich dann keine davon entkoppelte Hilfsarbeiten leisten muss).

Schritt 1: Und das wird mir schwer fallen. Solchen Output begrenzen, weil er die Meinung hinter etwas zu stehen verwässert, aber vor allem, weil er Menschen die mit der Gleichgültigkeit hinter der kokettierten Sinnlosigkeit des Seins nicht hinterherkommen, aber etwas zum drüber reden wollen und das auf dem Silbertablett serviert bekommen. Und das ist schädlich – be smart.

Schritt 2: Aufbauend auf Schritt 1. Mehr Eindeutigkeit, weil Menschen sich nicht die Mühe machen wollen oder können einen breiteren Kontext zu verstehen – be simple.

Schritt 3: Lass dich nicht abbringen. Viele Menschen sind bewusst oder unterbewusst gegen dich, da kann man nichts machen – believe .

Ich glaube, das was ich einen Tremor nenne und versuche aus mir herauszubekommen und abzuhibbeln, verfestigt sich wieder als Restless Legs, was einerseits gut ist dann wird das automatisch abgehibbelt und ich muss das nicht durch Entspannung herbeiführen, andererseits komm ich dann auch nicht mehr ran und es könnte evtl. Irgendwann „heilen“. Knifflig.

Teile von mir lehnen tatsächlich eine gesicherte Existenz ab. Das bedeutet, dass es nur einen feinen Grat zwischen gesicherter Existenz gibt, die ja abgelehnt wird, und gefährdeter Existenz gibt, der meiner Ansicht nach statthaft wäre. Das ist die Definition von Gewinn im Glücksspiel und brandgefährlich. Ein Wunder dass ich noch lebe. Ein notorischer Spieler, weniger mit Geld als mit dem Leben. Der Kick nichts festes zu haben, die Unfähigkeit ausdauernd im Lebenserfolg Sinn zu sehen. Schüsse vor den Bug noch und nöcher, Volltreffer und trotzdem gleichgültig der Verantwortung und der Gnade vielleicht eine gesicherte Existenz haben zu können. Und vielleicht am ehesten diese nach erlangen wieder zu verlieren, da sie sowieso ein Trugschluss ist, aber es kann sich jeder die Idee dahinter vorstellen. Es ist das Ideal eines Mannes, der nichts bedeutet. Nicht evolutionär, noch demographisch. Weswegen das männliche Ego diesen nihilistischen Umtrieben begegnet. Das Ego kaschiert biologische Irrelevanz. Der Mann hat nur chemisch die Arschkarte, weswegen er weniger ausgelastet ist und sich allerhand Patriarchisches ausdenkt.

Hab kurz überlegt das aus Gaudi 128-Bit zu verschlüsseln, aber genau darum geht es, den Leuten etwas zu bieten, sei es was persönliches oder eine Kontroverse. Vielleicht gibt es dann etwas zurück.

Meine Inkonsequenz und Opportunismus stehen genau auf schlechtem Charakter. Dahingehend muss ich mich zugestehen. Die Regler stehen genau auf eine seltsame Frequenz. Auf mich. Ich habe mich ausgebootet. Warum? Weil ich es konnte. Die Ermächtigung zum Pseudosein. Weil ich es (wissen) wollte. Einer von Gottes Freaks wie es so schön heißt. Sinnloser Unfug. Die verneinte Sinnsuche. Wenn ich diese Blaupause nur invertierte. Könnte ich?

Du kannst jedem Trigger nachgeben, wie ein Star leben, dich ganz normal geben oder einfach daliegen, du kannst alles bis auf das Atmen aufgeben, du kannst jeden Termin wahrnehmen, keinen ausstehen, und nach dem Gehalt streben, du kannst das alles sehen, aber kannst du das Denken ausdrehen?

Würde ich nichts mehr veröffentlichen, käme in ein paar Tagen der Moment, wich etwas lese was ich gedacht aber nicht veröffentlicht habe oder es käme eine leere und das Gefühl der Flow wäre weg. Unwichtig, das niemand es liest, unwichtig, das es unwichtig ist. Unwichtig, das es quasi veröffentlichte Tagebucheinträge sind. Obwohl es meist nur spontane Ausflüchte sind, will ich von diesem methodischen Flimmern zu einem organischen Sein. Große Wünsche wenn nicht einmal die Methodik sitzt.

An einem dunklen Dezembertag kann ich nachfühlen wie es sein mag wenn man keine Orientierung hat. Es ist wie einen Stapel Getränkekisten zu balancieren wobei Nebenkisten einem Zusammenbrechen entgegen stabilisieren. Soll man nun hochstapeln, sich abnabeln, oder in die Breite stapeln. Wer vermag den Stapelpapst zu geben. Eine Spur vom Weg und dem Wegen gönne dir und anderen ein schönes Leben.

Wo das Wie und das Warum einen noch in sanften metaphysischen Wogen wägend wiegt, das „Womit willst du deinen Lebensunterhalt verdienen?“ mit Peaks von Panikattacken um die Ecke biegt. Bin ich aufgeregt wenn Cashflow die Neugier anregt. Das ist es Wert. Rotstift und Top Hit, Hebeln dir Welt aus den Angeln, jetzt damit anfangen, wohl kaum. Chroniken eines Crackpots, fern jedweders Jackpot.