Ich habe ein Produkt das wahrscheinlich einen Markt hat, aber spätestens beim Gedanken an Fremdfinanzierung den Status als Liebhaberei ablegen würde und müsste (was bei Eigenkapital nicht so der Fall wäre in meinem Gehirn, was schon seltsam und fatal genug ist), ich aber aus irgendwelchen idealistischen Gründen nicht voll vorantreibe. Ich muss da oft an „There will be blood“ denken, an die Figur des Predigers, aber dieses abschreckende Sinnbild hält meist nicht lang. Oder an Jonathan Meese der gesagt hat Geld sei „…nicht schlimm“. Und dann der Gedanke an die unweigerlich begangenen zukünftigen Fehlern. Alles Scheiß. Ist das Produkt zu random um ikeagleich das Blatt Papier mindestens von zwei Seiten zu beschreiben? Um ehrlich zu sein in diesen Zeiten des Leidens wie ein Hund, wäre das Produkt wahrscheinlich schon zu einer Marke zu einem Unternehmen geworden, und damit ein Exit ohne Phantasie möglich. Aber was gut ist, wenn ich diese Schmach vergäße, müsste ich nicht den Konjunktiv benutzen.

Ich muss gestehen, Bewusstseinserweiterung könnte den Stein ins Rollen bringen der nördlich bereits reichlich Mose und Flechten ansetzt. Doch den substanziellen Turbo zu zünden halte ich für kontraindiziert hemdsärmelig. Ich mag die unzuverlässig Egomane Komponente nicht (mehr).

Flucht und Ausflucht wie Aufgabe im Sinne des Aufgebens, geht wer noch höher und macht mehr Aufhebens des nicht Aufstehens, das kann ich nicht ausstehen, Entschuldigung des Aufsehens, Ausgehend Ausversehens, verstehens?

Ich hätte Lust auf ein bisschen Wahnsinn, wäre ich nicht so gleichgültig, also lehne ich mich heute nicht auf, nicht dass ich unwichtig wär, ich bin nur nicht wichtig, es währt nicht den Preis. Herausforderung der Gesellschaft erzeugt (positive) Aufmerksamkeit, aber es währt nicht den Preis. Doch es gibt die Hoffnung, dass Liebe den Preis währt, Freiheit den Preis währt, und Gerechtigkeit den Preis währt.